Hi, ich bin Sanela

Ich bin 22 Jahre alt und mache seit 2016 eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Ich kann sagen, das ich meine Berufung in diesem Job gefunden habe. Aber hätte mir jemand vor 5 Jahren gesagt, du machst irgendwann diese Ausbildung, hätte ich nur schräg geguckt. 

Mein Ziel war eigentlich immer, dass ich mein Abitur mache, studiere und viel Geld durch meinen Beruf verdiene. Das Abitur habe ich auch gemacht, doch nach dem ganzen Lernstress hatte ich keinen Kopf mehr für Schule und war mir nicht mehr sicher. Vor allem stellte ich mir die Frage, was soll ich studieren? Was kann ich studieren, was mir Spaß macht?Zuviele Fragen waren in meinem Kopf, und somit hatte ich mich dazu entschieden, ein Freiwilliges Jahr an einer Förderschule zu machen, die eng mit meiner Schule zusammen arbeitet. 

Durch das Freiwillige Jahr hat sich mein Denken verändert: Es war nicht mehr das „große Geld“ verdienen für mich im Vordergrund, sondern einen Beruf zu finden, in dem ich Spaß habe. Schließlich werde ich 40 Jahre oder sogar noch länger diesen Beruf ausüben. 

Ich lernte neue Berufe kennen wie Soziale Arbeit, Sonderpädagogik und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Für mich war auf jeden Fall klar, ich möchte was mit Kindern machen, denn nichts macht mir mehr Spaß, als mit Kindern zusammen zu sein und zu arbeiten und vor allem zu sehen, wenn Sie was Neues lernen oder sich verbessern, gesundheitlich sowie auch schulisch. 

So habe ich mich dann auf diese Studiengänge beworben und im Krankenhaus für die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung. Es kamen Zusagen, aber noch keine vom Krankenhaus, jedoch hoffte ich insgeheim auf genau diese Zusage. Irgendwie hatte ich mit der Zeit mit dem Thema Studium abgeschlossen. Ich konnte es mir nicht vorstellen, nur in einem riesigen Hörsaal zu sitzen, zuzuhören und, sowie ich mich kenne, dabei einzuschlafen..

Doch dann kam DIE Zusage!!!!!! Ich war so glücklich und aufgeregt, diesen Tag werde ich niemals vergessen und jetzt, zwei Jahre später, bereue ich nichts. Jedes Mal, wenn ich über Station huschen kann und „meine Kids“ sehe, bin ich einfach nur glücklich. 

Ich glaube, mit der Frage „Was mache ich nach dem Abitur?“ bin ich nicht die Einzige und vielleicht wird euch mit dem Blog eine neuer Weg aufgezeigt, der euch viele weitere Türen öffnen könnte!